Hallo,
ich möchte kurz etwas zu mir (16 Jahre, männlich, Schüler) sagen, bevor ich mit den eigentlich Fragen komme:
Ich wog 84kg bei 165cm. Ich habe mir vorgenommen abzunehmen, Ernährung umgestellt und gleichzeitig ein Wachstumsschub. Ergebnis: 175cm und 56/57/58kg.
Nun, meine Freunde sagen auch schon, dass ich eher wie ein dürrer Harring aussehe. Ich möchte ein paar Muskeln aufbauen, aber eigentlich nicht an Körperfett zulegen. Ich hab ja auch nicht vor professionelles BodyBuilding zu betreiben. Ich möchte eigentlich Kampfsport ausüben (Boxen/Muay Thai).
Hier mal mein "EP":
Im folgenden möchte ich euch meine aktuelle Ernährungsweise an einem Nicht-Trainingstag, dann an einemTrainingstag vorstellen, da es dort Unterschiede in Zeit/Art des Essens gibt.
Nicht Trainingstag:
7:30
250g Magerquark
50g Haferflocken
1 Apfel oder 1Banane – manchmal auch beides
Kaffee schwarz
10:00 Snack
Karotten/Tomaten/Apfel
12:00 Mittag in der Schule
50g Reis/50g Nudeln/200g Kartoffeln
EW (125g Garnelen/Dose Thunfisch/150g Pute – irgendetwas mit Eiweiß eben)
Gemüse (oft Tomaten, aber auch Paprika)
14:00 Snack
Karotten/Tomaten/Apfel
17:30/18:00
i.d.R. Keine KH,dafür sehr viel Eiweiß z.B.
500g Hänchenbrustfilet mit Brokkoli
oder 400g Alaska Seelachsfilet mit Brokkoli
21:30
250g Magerquark mit Leinöl
Trainingstag
7:30
250g Magerquark
50g Haferflocken
1 Apfel oder 1Banane – manchmal auch beides
Kaffee schwarz
10:00 Snack
Karotten/Tomaten/Apfel
12:00„kleines Mittag“
wie 10:00
14:00„Trainingsmittag“
50g Reis/Nudeln / 200g Kartoffeln
EW (125g Garnelen/Dose Thunfisch/150g Pute – irgendetwas mit Eiweiß eben)
Gemüse (oft Tomaten, aber auch Paprika)
oder:
50g Reis mit Banane
oder:
50g Haferflocken mit Banane * Frage dazu später*
15:30 – 17:00Training
17:00
Banane + 200ml Buttermilch
18:30
50g Reis
EW in Form vonThunfisch, Pute, Hünhchen, Fisch usw.
Gemüse
22:00
Magerquark 250g
Leinöl
Warum Unterschiede bei Trainingstag und nicht-trainingstag:
Wenn ichtrainiere, esse ich lieber mein „großes“ Mittag erst gegen 14:00, da Training 15:30 beginnt. Würde ich 12:00 essen und zum Training fahren, hätte ich da Hunger.
Die Frage, die ich an dieser Stelle habe, ob nur Reis/HF mit Banane auch ok wäre, anstatt mit Fisch und Gemüse, denn ich habe das Gefühl, dass der Fisch mir immer etwas schwerer im Magen liegt, wenn ich trainiere.Wenn ich aber 14:00 kein richtiges EW zu mir nehme, ist das dann kontraproduktiv? Oder wäre vor dem Training ein Mittag nur aus KH auch nicht verkehrt, wenn man Abends nachholt?
Zwischen dem Trainingsende und Abendessen liegt nochmal eine große Zeitspanne, da ich mit Roller nach Hause fahre (45min) und noch Abendessen einkaufen gehe. Sollte ich daher direkt nach dem Training noch eine Dose Thunfisch essen, damit genug EW vorhanden ist?
So, ich hab ehrlich angegeben, was ich esse und was nicht. Ich hab auch wenig Abwechslung, sodass ich hier euch nicht etwas vorgaukele. Mal Garnelen, mal Pute, mal Thunfisch. Aber Mittags esse ich eig. Sehr selten VK-Brot oder nen fetten Burger.
Also ich möchte es mal zusammenfassen:
Ich sollte bei 57kg und 175cm etwas Muskeln aufbauen. Ich möchte Kampfsport machen, kein professionelles BodyBuilding.
Ich möchte kaum an Fett zulegen.
Ist es "schlimm", wenn ich Abends mal Kohlenhydrate esse?
Ich habe, zu dem Zeitpunkt als ich abnehmen wollte, hierein geschaut und meine Ernährung so umgestellt, dass ich morgens Quark mit Obst, Mittags entweder VK-Brot mit fettarmer Wurst und Abends nur Fleisch/Fisch mit Salat esse.
Also nicht ganz low-carb, aber ziemlich low-fat, da ich selten Eier gegessen habe und wenn, dann nur 1 Eigelb und mehrere Eiklar.
Ich glaube, weiter abnehmen bei meinem Gewicht wäre eher suboptimal.
Braucht man für den Muskelaufbau wirklich kcal-Überschuss? Da legt man doch nur an Fett zu?! Ich habe einen Artikel gelesen, der besagt, dass der Muskelaufbau ausschließlich von der positiven Stickstoffbilanz erzeugt wird.
Mittlerweile esse ich morgens Kohlenhydrate (Haferflocken) neben dem Quark, Mittags bleibt alles beim Alten und Abends esse ich Kohlenhydrate, aber überwiegend Eiweiß, wenn ich vom Krafttraining komme. Sonst nicht.
Nach dem Training esse ich eine Banane und trinke einen Becher Milch, oft Buttermilch, ab und zu normale.
Ich habe kein Eiweißpulver, Whey oder sonstiges. Würde sich der Kauf solcher Produkte lohnen?
Was ich eigentlich nicht möchte, ist diese Masse- und Definitionsesserei. Im bzw. übern Winter "fett" fressen und im Frühling Diät halten, dass man im Sommer top aussieht. Darum macht man das doch? Wäre nichts für mich, wie gesagt, ich möchte lieber Muay-Thai oder Boxen machen, demnach sollte meine Ernährung auch gut abgestimmt sein.
Ich verstehe aber auch auf der anderen Seite nicht, wie es einige schaffen sehr viel, teilweise auch ungesundes zu essen, und trotzdem sehr atheltisch auzusehen.
So geht einer, den ich regelmäßig beim Krafttraining sehe, jeden Tag irgendwo essen. Also griechisch, italienisch usw. Und ich würde mal behaupten, dass sein Körperfettanteil wesentlich geringer ist, als meiner.
Ein anderer lebt dauerhaft low-carb. Also der trainiert fleißig und hält sein Gewicht und möchte auch nicht abnehmen, lebt aber low-carb. Ist das sinnvoll?
Ich frage mich, wieso überhaupt die Haferflocken? Ich habe es jetzt schon mehrfach ausprobiert. Ob ich nun den Quark mit Banane und Apfel und Haferflocken oder ohne Haferflocken essen, macht keinen Unterschied. Ich fühle mich genausolang satt. Wieso also die Haferflocken essen, wenn die kein richtiges "Sättigungsgefühl" bringen. Sind doch dann nur leere Kalorien. Also Haferflocken weglassen und lieber eine Banane mehr? Ich weiß zwar, dass die HF langkettige KH sind, aber wenn ich von den 50g HF nicht zusätzlich satt werde, was bringt mir das dann? Wenn KH Pflicht sein sollten, müssen es unbedingt HF sein? Ich hätte nämlich auch Multikorn-Vollkorn-Flocken mit Haferflocken, Dinkel usw. (Diese: Kölln, Kernige Multikorn Flocken Kalorien - Getreideprodukte - Fddb)
Wie geht sowas? Ich möchte zwar nicht fressen bis zum umfallen, aber mich würde es interessieren, wie es Leute schaffen so viel zu essen und trotzdem so athletisch und definiert auszusehen. Ich möchte auch so athletisch gebaut sein, sehr gut definiert, aber nicht so Profi-BB-Mäßig (daher werde ich solche extremen-Aufbau-Shakes mit 200g Haferflocken, Literweise Milch usw. eigentlich nicht zu mir nehmen. Ich finde das übertrieben...ich will ja wirklich kein Massemonster werden, auch keine Bohnenstange.. aber ich denke übertreiben mit dem Aufbau sollte man es auch nicht, da ja sonst wirklich viel Fett rankommt und das sieht erst recht Schei*e aus
)
ich möchte kurz etwas zu mir (16 Jahre, männlich, Schüler) sagen, bevor ich mit den eigentlich Fragen komme:
Ich wog 84kg bei 165cm. Ich habe mir vorgenommen abzunehmen, Ernährung umgestellt und gleichzeitig ein Wachstumsschub. Ergebnis: 175cm und 56/57/58kg.
Nun, meine Freunde sagen auch schon, dass ich eher wie ein dürrer Harring aussehe. Ich möchte ein paar Muskeln aufbauen, aber eigentlich nicht an Körperfett zulegen. Ich hab ja auch nicht vor professionelles BodyBuilding zu betreiben. Ich möchte eigentlich Kampfsport ausüben (Boxen/Muay Thai).
Hier mal mein "EP":
Im folgenden möchte ich euch meine aktuelle Ernährungsweise an einem Nicht-Trainingstag, dann an einemTrainingstag vorstellen, da es dort Unterschiede in Zeit/Art des Essens gibt.
Nicht Trainingstag:
7:30
250g Magerquark
50g Haferflocken
1 Apfel oder 1Banane – manchmal auch beides
Kaffee schwarz
10:00 Snack
Karotten/Tomaten/Apfel
12:00 Mittag in der Schule
50g Reis/50g Nudeln/200g Kartoffeln
EW (125g Garnelen/Dose Thunfisch/150g Pute – irgendetwas mit Eiweiß eben)
Gemüse (oft Tomaten, aber auch Paprika)
14:00 Snack
Karotten/Tomaten/Apfel
17:30/18:00
i.d.R. Keine KH,dafür sehr viel Eiweiß z.B.
500g Hänchenbrustfilet mit Brokkoli
oder 400g Alaska Seelachsfilet mit Brokkoli
21:30
250g Magerquark mit Leinöl
Trainingstag
7:30
250g Magerquark
50g Haferflocken
1 Apfel oder 1Banane – manchmal auch beides
Kaffee schwarz
10:00 Snack
Karotten/Tomaten/Apfel
12:00„kleines Mittag“
wie 10:00
14:00„Trainingsmittag“
50g Reis/Nudeln / 200g Kartoffeln
EW (125g Garnelen/Dose Thunfisch/150g Pute – irgendetwas mit Eiweiß eben)
Gemüse (oft Tomaten, aber auch Paprika)
oder:
50g Reis mit Banane
oder:
50g Haferflocken mit Banane * Frage dazu später*
15:30 – 17:00Training
17:00
Banane + 200ml Buttermilch
18:30
50g Reis
EW in Form vonThunfisch, Pute, Hünhchen, Fisch usw.
Gemüse
22:00
Magerquark 250g
Leinöl
Warum Unterschiede bei Trainingstag und nicht-trainingstag:
Wenn ichtrainiere, esse ich lieber mein „großes“ Mittag erst gegen 14:00, da Training 15:30 beginnt. Würde ich 12:00 essen und zum Training fahren, hätte ich da Hunger.
Die Frage, die ich an dieser Stelle habe, ob nur Reis/HF mit Banane auch ok wäre, anstatt mit Fisch und Gemüse, denn ich habe das Gefühl, dass der Fisch mir immer etwas schwerer im Magen liegt, wenn ich trainiere.Wenn ich aber 14:00 kein richtiges EW zu mir nehme, ist das dann kontraproduktiv? Oder wäre vor dem Training ein Mittag nur aus KH auch nicht verkehrt, wenn man Abends nachholt?
Zwischen dem Trainingsende und Abendessen liegt nochmal eine große Zeitspanne, da ich mit Roller nach Hause fahre (45min) und noch Abendessen einkaufen gehe. Sollte ich daher direkt nach dem Training noch eine Dose Thunfisch essen, damit genug EW vorhanden ist?
So, ich hab ehrlich angegeben, was ich esse und was nicht. Ich hab auch wenig Abwechslung, sodass ich hier euch nicht etwas vorgaukele. Mal Garnelen, mal Pute, mal Thunfisch. Aber Mittags esse ich eig. Sehr selten VK-Brot oder nen fetten Burger.
Also ich möchte es mal zusammenfassen:
Ich sollte bei 57kg und 175cm etwas Muskeln aufbauen. Ich möchte Kampfsport machen, kein professionelles BodyBuilding.
Ich möchte kaum an Fett zulegen.
Ist es "schlimm", wenn ich Abends mal Kohlenhydrate esse?
Ich habe, zu dem Zeitpunkt als ich abnehmen wollte, hierein geschaut und meine Ernährung so umgestellt, dass ich morgens Quark mit Obst, Mittags entweder VK-Brot mit fettarmer Wurst und Abends nur Fleisch/Fisch mit Salat esse.
Also nicht ganz low-carb, aber ziemlich low-fat, da ich selten Eier gegessen habe und wenn, dann nur 1 Eigelb und mehrere Eiklar.
Ich glaube, weiter abnehmen bei meinem Gewicht wäre eher suboptimal.
Braucht man für den Muskelaufbau wirklich kcal-Überschuss? Da legt man doch nur an Fett zu?! Ich habe einen Artikel gelesen, der besagt, dass der Muskelaufbau ausschließlich von der positiven Stickstoffbilanz erzeugt wird.
Mittlerweile esse ich morgens Kohlenhydrate (Haferflocken) neben dem Quark, Mittags bleibt alles beim Alten und Abends esse ich Kohlenhydrate, aber überwiegend Eiweiß, wenn ich vom Krafttraining komme. Sonst nicht.
Nach dem Training esse ich eine Banane und trinke einen Becher Milch, oft Buttermilch, ab und zu normale.
Ich habe kein Eiweißpulver, Whey oder sonstiges. Würde sich der Kauf solcher Produkte lohnen?
Was ich eigentlich nicht möchte, ist diese Masse- und Definitionsesserei. Im bzw. übern Winter "fett" fressen und im Frühling Diät halten, dass man im Sommer top aussieht. Darum macht man das doch? Wäre nichts für mich, wie gesagt, ich möchte lieber Muay-Thai oder Boxen machen, demnach sollte meine Ernährung auch gut abgestimmt sein.
Ich verstehe aber auch auf der anderen Seite nicht, wie es einige schaffen sehr viel, teilweise auch ungesundes zu essen, und trotzdem sehr atheltisch auzusehen.
So geht einer, den ich regelmäßig beim Krafttraining sehe, jeden Tag irgendwo essen. Also griechisch, italienisch usw. Und ich würde mal behaupten, dass sein Körperfettanteil wesentlich geringer ist, als meiner.
Ein anderer lebt dauerhaft low-carb. Also der trainiert fleißig und hält sein Gewicht und möchte auch nicht abnehmen, lebt aber low-carb. Ist das sinnvoll?
Ich frage mich, wieso überhaupt die Haferflocken? Ich habe es jetzt schon mehrfach ausprobiert. Ob ich nun den Quark mit Banane und Apfel und Haferflocken oder ohne Haferflocken essen, macht keinen Unterschied. Ich fühle mich genausolang satt. Wieso also die Haferflocken essen, wenn die kein richtiges "Sättigungsgefühl" bringen. Sind doch dann nur leere Kalorien. Also Haferflocken weglassen und lieber eine Banane mehr? Ich weiß zwar, dass die HF langkettige KH sind, aber wenn ich von den 50g HF nicht zusätzlich satt werde, was bringt mir das dann? Wenn KH Pflicht sein sollten, müssen es unbedingt HF sein? Ich hätte nämlich auch Multikorn-Vollkorn-Flocken mit Haferflocken, Dinkel usw. (Diese: Kölln, Kernige Multikorn Flocken Kalorien - Getreideprodukte - Fddb)
Wie geht sowas? Ich möchte zwar nicht fressen bis zum umfallen, aber mich würde es interessieren, wie es Leute schaffen so viel zu essen und trotzdem so athletisch und definiert auszusehen. Ich möchte auch so athletisch gebaut sein, sehr gut definiert, aber nicht so Profi-BB-Mäßig (daher werde ich solche extremen-Aufbau-Shakes mit 200g Haferflocken, Literweise Milch usw. eigentlich nicht zu mir nehmen. Ich finde das übertrieben...ich will ja wirklich kein Massemonster werden, auch keine Bohnenstange.. aber ich denke übertreiben mit dem Aufbau sollte man es auch nicht, da ja sonst wirklich viel Fett rankommt und das sieht erst recht Schei*e aus