Dr.Atkins's still alive , isn't he ?

Milchgesicht

New member
Hallo !

Wer von Euch hat eigentlich Erfahrungen mit Atkins gemacht bzw. sich ernährungswissenschaftlich OBJEKTIV mit der Sache auseinander gesetzt ...OBJETIV deswegen , weil man bei solchen wirklich obskur klingenden Außenseiter-Modellen natürlich schnell dazu neigt sie abzulehnen , weil sie keine Kompatibilität zu dem bisher gelernten Weisheiten aufzeigen ! Wie gesagt : wäre nett das eine oder andere von Euch dazu zu lesen ! Ciao
 
@Duefer
vergiss Aktikins, es gibt keine sennenswerte Seriöse Studie darüber, dass eine Highfat Diet funktioniert und einen gesundheitlichen Nutzenhat !

Ist völliger Humbug, da weder der Insulinhype stimmt, noch der bessere grad der Fettverbrennung, bei hoher Fettzufuhr !

Gruß Patrick
 
Warum soll die Sache mit dem Insulin nicht stimmen ? Wo keine Kohlehydrate sind , muß doch nicht einmal ein Diabetiker Insulin spritzen !?!?!?
 
@Duefer: Eine fettreiche Ernährung stellt ich jedem Fall eine erhöhte Gefährdung der Gesundheit dar (z.B. Arteriosklerose). Nur schon dies ist für mich Grund genug diese Diät-Form zu meiden.
Fettsäuren können nur Aerob verstoffwechselt werden. Wer Krafttrainig betreibt belastet die Muskulatur jedoch mehrheitlich anaerob.
Das ZNS braucht Kohlenhydrate für seinen Betrieb.

Die Atkins-Diät ist ernährungs-physiologisch nicht Nachvollziehbar.

Dies sind für mich die wichtigsten Argumente in Kürze. Aus der Praxis kann ich sagen, dass diese Ernährungsform mit unangenehmen Nebenwirkungen wie stark Ausdünstung, Mundgeruch verbunden ist und die meisten Leute in Kürze aussehen wie "Schweine".

Gruss Skyguide
 
Glaubst Du immernoch , daß man Fett NUR aerob abbaut ???
Was hälst Du dann von folgendem Bericht ( der müßte auch schonmal in diesem Forum gelandet sein ! ) :

Wahrheit über Fettverbrennung

Wenn es um Gewichtsreduktion im Sinne einer Reduktion des Körperfettanteils geht, werden bezüglich der optimalen Fettverbrennung durch körperliches Training von vielen "Fitness-Gurus" und Trainern, sogar von manchen Sportwissenschaftlern und vor allem in Fitnessstudios unzweckmäßige Empfehlungen abgegeben.

Konkret wird relativer und absoluter Anteil der Fettverbrennung (genauer: Energiegewinnung durch Oxidation=Verbrennung freier Fettsäuren, die durch Spaltung von Fett, vorwiegend aus dem Fettgewebe, entstehen) [siehe "Die muskuläre Energiebereitstellung im Sport"] am Energieumsatz (Kalorienverbrauch) in einen Topf geworfen und beim "Fettabbau durch Training" von falschen Vorstellungen ausgegangen.

Relativ gesehen (= prozentuell) verbrennt man umso mehr Fett, je weniger intensiv die körperliche Belastung ist, ("Schlank im Schlaf", Stichwort Grundumsatz, siehe unten), jedoch ist aufgrund des niedrigen Energieumsatzes die absolute Menge an verbranntem Fett gering.

Je intensiver die Belastung wird, desto weniger trägt Fett prozentuell zur Energiegewinnung bei und wird gegenläufig immer mehr Glucose = Traubenzucker (aus den muskulären Glykogenspeichern) verbrannt.

Dafür steigt aber der Energieumsatz (=Kalorienverbrauch) mit zunehmender Belastung.
Das bedeutet, dass in diesem Fall der geringere relative (=prozentuelle) Anteil der Fettverbrennung an der Energiegewinnung einer größeren absoluten Menge an verbranntem Fett entsprechen kann, als es beim "Fettstoffwechseltraining" der Fall ist. Abgesehen davon wird vor allem mehr Energie (Kalorien) verbraucht, was letztendlich für die Gewichtsreduktion entscheidend ist ("Negative Energiebilanz", siehe unten).

Da diese Erklärung erfahrungsgemäß auf Verständnisschwierigkeiten stößt, hier zur Veranschaulichung zwei Beispiele:

Beispiel 1: A) Langsames Laufen ("Joggen") im Fettstoffwechselbereich (dem vermeintlich optimalen "Fettabbaubereich"), Herzfrequenz ca. 60% der maximalen Herzfrequenz (z.B. 120/min). Das bedeutet ungefähr 80% Fettverbrennung, 20% Kohlenhydratverbrennung. Der Energieumsatz beträgt ca. 8 Kilokalorien pro Minute, somit kommen ca. 6 bis 7 Kilokalorien pro Minute aus der Fettverbrennung.
B) Laufen mit mittlerer Geschwindigkeit, Herzfrequenz 75 bis 80% der max. Herzfrequenz (z.B. 150 - 160/min). Hier haben wir einen deutlich höheren Energieumsatz (ca. 15 bis 18 kcal/min), wobei die Energie zu ungefähr 50 - 60% aus Fettverbrennung und zu 40 - 50% aus Kohlenhydratverbrennung bereitgestellt wird. In diesem Fall werden ca. 9 "Fettkalorien" pro Minute verbrannt.

Das bedeutet, dass in diesem Fall durch den höheren Kalorienverbrauch im gleichen Zeitraum um ein Viertel bis ein Drittel mehr Fett verbrannt wird! Beispiel 2: Zwei übergewichtige Damen besuchen vier mal wöchentlich ein Fitnessstudio und "strampeln" dabei jeweils eine Stunde auf dem Fahrradergometer, die eine im Fettstoffwechselbereich mit einer Herzfrequenz von z.B. 110 bis 120/min, die andere mit einer etwas höheren Intensität, z.B. bei einer Herzfrequenz von 140 bis 150/min. Nach zwei Monaten hat die Dame, die im vermeintlich optimalen "Fettabbaubereich" trainiert hat, weniger an Gewicht verloren als ihre Kollegin, da diese nicht nur mehr Kalorien verbraucht hat, sondern auch mehr Fett verbrannt hat. Damit ihr "Fettabbautraining" gleich effektiv wie das ihrer Kollegin ist, sprich um gleich viel Energie (Kilokalorien) zu verbrauchen und gleich viel Fett abzubauen, müßte sie die Belastungsdauer ihrer offensichtlich zu wenig intensiven Trainingseinheiten deutlich verlängern!

Um es nochmals klar auszudrücken:
Den vielfach postulierten "Fettverbrennungspuls" gibt es nicht!

Fettverbrennung ist nicht gleichbedeutend mit Fettabbau!

Fettstoffwechseltraining ist nicht gleich "Fettabbautraining"! (Es verfolgt ein anderes Ziel, siehe unten) Die Fettverbrennung (Fettsäurenoxidation) ist vielmehr eine Form der Energiebereitstellung, die in unserem Organismus rund um die Uhr stattfindet. Unter Fettabbau versteht man die Reduktion von gespeichertem Körperfettgewebe, wenn die Energiebilanz negativ ausfällt. (s.u.)

Ausserdem ist für eine erwünschte Gewichtsabnahme im Sinne einer Reduktion des Körperfettanteils nicht die Fettverbrennung während des Trainings wichtig, vielmehr die nach dem Training (gesteigerter Fettstoffwechsel in der Erholungsphase über mehrere Stunden, v.a. nach intensiver körperlicher Belastung, sog. "Nachbrenneffekt"), letztlich aber nur eine negative Energiebilanz pro Tag (bzw. pro Woche) das entscheidende Kriterium. Das heißt, der tägliche (bzw. der wöchentliche) Energieverbrauch muss höher sein als die Energiezufuhr bzw. die Energiezufuhr geringer als der Energieverbrauch (gemessen in Kilokalorien bzw. Kilojoules). Wenn also etwas während des Trainings mit der Zielsetzung "Gewichtsreduktion" wichtig ist, dann ist es der Kalorienverbrauch und nicht, ob bzw. wieviel Fett dabei verbrannt wird! Wird bei einer intensiven Trainingseinheit vorwiegend Glucose verbrannt, wird nachher umso mehr Fett verbrannt!

Für eine Gewichtsreduktion im Sinne eines Fettabbaus ist nur ein höherer Kalorienverbrauch mit negativer Energiebilanz pro Tag (bzw. pro Woche) entscheidend. Bei negativer Energiebilanz holt sich der Organismus die noch benötigte, aber "fehlende" Energie aus dem Fettgewebe. In Ruhe verbrennen wir so gut wie ausschließlich Fett ("Schlank im Schlaf"). Je höher der sog. Grundumsatz, desto mehr Fett wird verbrannt.

Unter Grundumsatz (GU) versteht man den Energieverbrauch bei ausschließlicher Bettruhe, abhängig von der individuellen Muskelmasse und damit auch vom Alter. Er beträgt pro Stunde etwas weniger als das eigene Körpergewicht in Kilokalorien. Genauer: Beim Mann 900+10x Körpergewicht, bei der Frau 700+7x KG. (Bei einem 80kg schweren Mann sind das 1700 kcal, bei einer 60 kg schweren Frau ca.1100 kcal/24 Stunden. Der höhere Grundumsatz des Mannes erklärt sich durch dessen größere Muskelmasse). Somit kann der tägliche Grundumsatz grob mit der einfachen Formel Körpergewicht x 20 (Frau) bzw. KG x 23 (Mann) abgeschätzt werden. Körperlich inaktive Menschen liegen jedoch meist deutlich darunter ! Den täglichen Kalorienbedarf, der meist überschätzt wird, kann man im Falle fehlender körperlicher Betätigung (Büroarbeit) mit der Formel GU x 1,2 bzw. bei mäßiger körperlicher Aktivität mit GU x 1,4 berechnen.

Wenn wir sinnvoll abnehmen wollen, müssen wir neben der richtigen Ernährung mit ausgewogener, bewußt fettarmer (damit werden am effektivsten Kalorien eingespart), kohlenhydratreicher Mischkost und nicht mehr als drei Mahlzeiten pro Tag (Die gängige Empfehlung von fünf bis sechs Mahlzeiten täglich ist kontraproduktiv, da aufgrund des in diesem Fall ständig erhöhten Insulinspiegels im Blut der Fettabbau erschwert wird - Insulin fördert nicht nur die Aufnahme von Glucose (=Traubenzucker), Aminosäuren und Fettsäuren in die Körperzellen, sondern hemmt auch die Lipolyse = Fettspaltung. Ein "Fettabbau" kann somit am besten bei niedrigem Insulinspiegel stattfinden, also v.a. im Nüchternzustand) körperlich aktiv sein, um den täglichen Kalorienverbrauch zu steigern und dadurch Fettgewebe zu reduzieren. Um ein Kilogramm Fettgewebe abzubauen, muss man rund 7000 kcal "einsparen" (nicht 9000 kcal, da Fettgewebe nicht aus reinem Fett besteht). Bei einem täglichen "Energie-Minus" von 200 - 250 kcal bedeutet das 1 Kilo im Monat.

Die Art und Weise der körperlichen Aktivität ist eigentlich nebensächlich. Die Basis sollte immer ein körperlich aktiver Lebensstil sein [siehe "Die präventivmedizinische Bedeutung körperlicher Aktivität..."]. Aus medizinischer Sicht ist Ausdauertraining zur Gewichtsreduktion am besten geeignet, da es - abgesehen vom Gesundheitswert - nicht nur Energie (messbar in Kilokalorien bzw. Kilojoules) verbraucht, sondern bei regelmäßiger Ausübung auch den Grundumsatz erhöht und somit die Fettverbrennung bei körperlicher Ruhe steigert ("Schlank im Schlaf", siehe oben).

Die Intensität der körperlichen Belastung ist diesbezüglich zweitrangig - für eine negative Energiebilanz ist allein der tägliche Energieumsatz, sprich Kalorienverbrauch in 24 Stunden, entscheidend. Dieser ist umso höher, je höher der Grundumsatz ist, und je intensiver und/oder länger eine körperliche Belastung erfolgt. Neben regelmäßigem Ausdauertraining empfiehlt sich auch noch ein begleitendes Ganzkörper-Krafttraining ein- bis zweimal pro Woche. Damit kann der Grundumsatz weiter gesteigert werden (siehe oben, der GU ist abhängig von der Muskelmasse).

Natürlich setzt intensives Ausdauertraining einen guten Trainingszustand voraus, weshalb es für "Anfänger" nicht geeignet ist - sie würden nach kurzer Zeit schlapp machen und aufgrund des nur kurzzeitig erhöhten Kalorienverbrauchs somit kein effizientes Training zur Gewichtsreduktion durchführen. Aber auch zu extensives Training - wie es immer wieder als "Fettabbautraining" empfohlen wird, ist zur Gewichtsabnahme nicht sinnvoll! Ein effektives Fettstoffwechseltraining, welches sehr lange (Stunden!) durchgeführt werden muss, um wirklich gezielt den Fettstoffwechsel zu trainieren, benötigt z.B. ein Marathonläufer, Triathlet oder Radrennfahrer (dabei wird jedoch nicht "Fettabbau" angestrebt!), nicht jedoch ein Freizeitsportler, der weder die Zeit noch den entsprechenden Trainingszustand dafür hat, und bei dem nicht Stoffwechselökonomisierung und Steigerung der aeroben Kapazität (Ausdauerleistungsfähigkeit) sowie Leistungsdenken, sondern die angestrebte Gewichtsabnahme im Vordergrund steht.

Ein grosser Irrtum ist die sehr verbreitete Fehlmeinung, dass bei einer Ausdauerbelastung die Fettverbrennung erst nach ca. einer halben Stunde einsetzen würde. Tatsache ist, daß die jeweilige Energiebereitstellung primär von der Belastungsintensität bestimmt wird, nicht von der Belastungsdauer, und bei extensiver Belastung (z.B. Dauerlauf) die aerobe Energiegewinnung (ATP) aus Fett- und Kohlenhydratverbrennung (Oxidation von freien Fettsäuren und Glucose) von Beginn an besteht, wobei das Fett vorwiegend aus dem Fettgewebe und zum kleinen Teil auch aus der Muskulatur (richtig gelesen - auch in der Muskulatur befinden sich Fettzellen) und der Traubenzucker (Glucose) aus den muskulären Kohlenhydratvorräten (Glykogenspeicher) mobilisiert wird. [siehe "Die muskuläre Energiebereitstellung im Sport"]

Die Intensität eines Ausdauertrainings soll immer über die Herzfrequenz gesteuert werden, wobei jeder Mensch "seine" individuelle "Pulskurve" sowie maximale Herzfrequenz hat. Eine Herzfrequenz von z.B. 160 wird für die meisten einer relativ hohen Belastungsintensität entsprechen, kann aber durchaus für den einen oder anderen noch eine extensive Belastung sein. Deshalb sind Tabellen, wie man sie z.B. in Fitnessstudios sieht, oder Faustregeln (wie "180 minus Lebensalter" oder "220 minus Lebensalter, davon 70 Prozent") zur Bestimmung der Belastungsherzfrequenzen ungeeignet, diese müssen vom erfahrenen Sportarzt immer individuell ermittelt werden [siehe "Trainingssteuerung: Die richtige Belastungsintensität beim Ausdauertraining"]. Es wäre es auch falsch, wenn im Kollektiv mit derselben "Pulsvorgabe" trainiert werden würde - der eine wäre damit unter-, der andere überfordert.

Für die Praxis ergibt sich somit folgende Empfehlung, wenn eine Gewichtsreduktion im Sinne einer Reduktion des Körperfettanteils angestrebt wird:
Regelmäßiges Ausdauertraining (mindestens dreimal pro Woche) mit nicht zu geringer Intensität ! Die Belastungsintensität sollte zum effektiveren Fettabbau (siehe obige Beispiele) etwas über dem "Fettstoffwechselbereich" liegen und zumindest 20 Minuten gehalten werden können - je länger, desto effektiver (je nach Trainingszustand und Leistungsfähigkeit, für "Anfänger" sind bereits 10 Minuten wirksam!).

Je extensiver die Belastungsintensität (immer gemessen an der Herzfrequenz), desto länger kann bzw. sollte die Belastungsdauer sein. Je kürzer die Belastungsdauer (z.B. bei Zeitmangel), desto intensiver muss trainiert werden, um den gewünschten Effekt (einen ausreichenden Kalorienverbrauch) zu erzielen.

Die oft geäußerte Empfehlung, nach 17 Uhr nichts mehr zu essen, gilt natürlich nur dann, wenn am Abend kein Training durchgeführt wird. Ansonst darf und soll man selbstverständlich auch später noch eine Mahlzeit nach dem Training einnehmen, die - wie immer zu empfehlen - fettarm und kohlenhydratbetont sein sollte.

Zu diesem Thema siehe auch die Artikel "Mythos Fettverbrennung" und "Fettverbrennung – Fettabbau" auf www.fitness.com


Quelle/Für den Inhalt verantwortlich:Dr. Kurt A. Moosburger, Facharzt für Innere Medizin und Sportarzt Datum der letzten inhaltlichen Aktualisierung / Revision: Februar 2001

bei Berlin-marathon entdeckt am 20.3.2001


Wieso dünsten die Leute den aus ? Sie verlieren lediglich 2 Liter Wasser mit dem Aufbrauch der Kohlehydratreserven , oder ? Oder was meinst Du ...Hab ich da noch was vergessen ???
 
@duefer: Du hast mich definitiv falsch verstanden. Die Verstoffwechselung von Fettsäuren ist nur unter der Anwesenheit von Sauerstoff möglich (aerob).

Ich spreche nicht vom Training als ganzes sondern davon, dass ohne entsprechende KH Zufuhr deine anaerobe Leistung zusammenbrechen wird.

Mit der Ausdünstung meinte ich einen starken Körpergeruch / Schweiss.

Gruss Skyguide
 
@Duefer
Ich glaube Du verstehst was falsch !

Der Artikel bezieht sich nur auf den Fettstoffwechasel bei Belstung, da wird eindeutig stellung bezigen in der hinsicht, dass es nur möglich ist fettzuverbrennen, wenn genug Suaerstoff vorhanden !

Der SToffwechselweg der Fettsäuren führt nur über den Citracyklus, dieser bildet soviel FAD und NADH H+, dass diese in der Atmungskette via Sauerstoff wieder abgebaut werden muß !!!

Sky meint den Körpergerucht von Menschen mit erhöhtem Ketonkörperspiegel !

Ich glaube, Du hast DIr den Falschen Artikel gesuchtund ihn auch deutlich mißverstanden. Ich glaube nicht, das Kurt ein anhänger der ketogenen Diät ist :) Eher das gegenteil !

Und was soll die Frage mit dem insulin ??
Setzt sich Insulin über Thermodynamische Gesetze ????

Gruß patrick
 
@horsty : Danke !
ABER jetzt hast DU mich falsch verstanden !
Ich habe den Artikel NICHT als Atkinsverteitigung , sondern als Beleg dafür gewählt , daß die Ansicht FALSCH ist , das man nur auf aerobe Weise sein Fett killt ....das alles nur eine Kalorienfrage ist ...und das im Übrigen Fett immer abgebaut wird , wenn keine Kohlehydrate mehr da sind , was der Grund dafür ist , daß bei aerober Tätigkeit irgendwann das Fett geknackt wird ..............
darum , was Kurt nu' vom allten Atkins hält ist in dem Moment noch nicht die Rede .....
ALLERDINGS komme ich so dann doch zu dem Schluß , daß bei der Atkins - Diät , wo doch auch die Kohlehydrate reduziert werden , schließlich der Körper an die Fettreserven geht .....(bloß mit dem Unterschied , das man die Kohlehydrate nicht weg-joggen oder strammpeln muß , sondern sie direkt wegläßt ! )
Ok , was habe ich jetzt eventuell übersehen ???
 
@Duefer
Du übersiehst sämtliche physikalischen Gesetze die in dieser Natur gelten :)
Es spielt keine Rolle, was als Substrat den Energiebedarf dekt, sondern nur die negative Energiebilanz ist ausschlaggebend für eine Fettreduktion !
Den Insulinhype kannst DU vergessen, ist belegt.
Daher würde ich es keinem raten sich eine Diät nach Atkins zu unterziehen, wenn man anders auch sein Erfolg bekommt !!!

Gruß patrick
 
Kannste mir Literaturangaben bezüglich der Beweise , von denen Du sprichst ! Würde mich interessieren ! Nebenbei habe ich schon oft Literaturangaben von LowCarb-Verfechtern gegesehen , aber noch nie welche von den Gegnern , die immer nur sagen ; "Das ist so " , "Das ist belegt" etc. Verstehe mich , bitte , nicht falsch : Das soll kein Vorwurf sein ....Bin lediglich skeptisch ( in jeder Hinsicht ) ..und möchte die Sache einfach etwas näher durchleuchten ! Gruß Jörg
 
Achso ..das viel mir noch zu den physikalischen Gesetzen ein , die Du im Zusammenhang mit der Energiebilanz erwähnt hast : Die Ketonkörper spielen dabei ja auch noch eine Rolle , oder ? Soweit ich weiß streitet die Schulmedizin dieselben ganz und garnicht ab ! Atkins führt sie als Beweis für eine Energiebilanz an , in der ausgeschiedene "latente Energie" miteinzubeziehen ist ( in seinem Buch "Diät-Revolution" ) ..Also nochmal Grüße Jörg
 
@duefer

Zur ersten Orientierung habe ich mal was kopiert:

Wie ist die Atkins-Diät zu beurteilen?
von: Dr. A. Kistner
20.12.2000

Das Konzept der Atkins-Diät ist eine extrem einseitige Ernährung, die langfristig gesundheitsschädlich ist.

Die Atkins-Diät ist eine extrem kohlenhydratreduzierte, fett- und eiweißreiche Ernährungsform.

Theorie der Atkins-Diät
Dem Ernährungskonzept liegt die veraltete Vorstellung zugrunde, dass Kohlenhydrate dick machen. Diese werden so weit wie möglich reduziert, während Fett und Eiweiß uneingeschränkt verzehrt werden dürfen. Bei einer solch einseitigen, fettbetonten Ernährung wird der Stoffwechsel umgestellt und es fallen bestimmte Stoffwechselprodukte (Ketonkörper) vermehrt an, die mit dem Urin ausgeschieden werden. Die Autoren gehen davon aus, eine solche Ernährung zusammen mit der Umstellung des Stoffwechsels zu einer insgesamt geringeren Energiezufuhr und folglich einer Gewichtsreduktion führt. Eine verstärkte Bildung von Ketonkörpern wird angestrebt und täglich mittels Urinteststäbchen nachgeprüft.

Durchführung der Diät
Kohlenhydratreiche Lebensmittel, wie Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis und z.T. auch Obst sind verboten bzw. müssen drastisch eingeschränkt werden. Tierisches Fett in Form von Fleisch, Eier, Fisch, Käse darf ebenso wie pflanzliche Fette (z.B. Majonäse) in unbegrenzter Menge gegessen werden. Milch- und Milchprodukte (außer Käse) sind verboten bzw. nur in geringen Mengen erlaubt. Statt der Kalorien werden Kohlenhydrate gezählt. Zur Vermeidung von Mangelzuständen werden Vitamin- und Mineralstoffpräparate zugeführt.

Ernährungswissenschaftliche Beurteilung


Es ist anfangs mit einem raschen Gewichtsverlust zu rechnen, der vor allem durch Wasserverlust bedingt ist. Der hohe Fettanteil der Kost wirkt sättigend. Mit einem Abbau von Fettpolstern ist nur dann zu rechnen, wenn weniger Energie aufgenommen als verbraucht wird. Die einseitige Ernährung beschleunigt keineswegs den Fettabbau.
Die Aufnahme an Kohlenhydraten ist viel zu niedrig. Man weiß heute, dass zur Gesunderhaltung und ebenso bei Übergewicht Kohlenhydrate (in Form von Vollkornprodukten, Obst, Hülsenfrüchte) Hauptbestandteil der Nahrung sein sollte.
Die einseitige Ernährung begünstigt langfristig Vitamin- und Mineralstoffmangel, wenn die Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel nicht bedarfsgerecht ist.
Die Aufnahme an Cholesterin und gesättigten Fettsäuren ist viel zu hoch. Dies führt zu erhöhten Blutfettwerten und Cholesterinspiegel, die wiederum die Entstehung von Erkrankungen wie Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt) fördern.
Dadurch, dass die Nieren die anfallenden Ketonkörper ausscheiden müssen, sinkt ihre Kapazität zur Ausscheidung von Harnsäure. Die Folge ist ein Anstieg der Harnsäurekonzentration im Blut, was die Entstehung von Gicht begünstigen kann.
Die Aufnahme an Purinen (Inhaltsstoffe von Fleisch und anderen tierischen Produkten) ist zu hoch. Damit steigt das Risiko, an Gicht zu erkranken.
Die Ballaststoffzufuhr ist viel zu niedrig, so dass negative Auswirkungen auf die Verdauung (Verstopfung) zu befürchten sind. Langfristig erhöht ein zu geringer Ballaststoffverzehr das Risiko bestimmter „Zivilisationserkrankungen“ (z.B Darmerkrankungen,. Fettsucht, Diabetes mellitus, Herzinfarkt, Hämorrhoiden).
Die eiweißreiche Nahrung belastet die Nieren. Die Empfehlung, viel zu trinken ist bei dieser Diät lebensnotwendig, damit die Nieren die gebildeten Stoffwechselprodukte ausscheiden können.


Die ketogene Diät hat aber auch was positives, nur als Stichwort, bei der Behandlung der Epilepsie.

jeckyll
 
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