BILD-Leserschaft
Hi,
bei BILD ist es dummerweise so, dass die Einteilung der Leser in soziale Schichten, Berufsgruppen, Aubsildung, usw. usw. sich insgesamt zu über 99 % mit der entsprechenden Einteilung der Gesamtbevölkerung deckt.
D.h. es lesen also genau so viele Arbeiter BILD wie es Arbeit anteilig in der Bevölkerung gibt, genau so viele Manager, Professoren, Arbeitslose, Bodybuilder, Radprofis, Penner usw. usw.
Der Grund liegt auf der Hand: BILD ist ein so großer sample, dass seine Leserschaft (12 Millionen täglich) zwangsläufig mit der Gesamtbevölkerung übereinstimmen muss.
Es gibt nur eine einzige signifikante Anweichung: Es lesen etwa ein Prozent weniger Frauen BILD als Frauen in der Gesamtbevölkerung leben.
Diese Differenz war früher größer, als BILD noch "härter" gemacht war. Inzwischen wurde BILD gesoftet, eine exzellente Frauenredaktion aufgebaut und für Fussball interessieren sich auch inzwischen mehr Frauen als früher.
Bei "repräsentativen" Umfragen reichen bekanntlich samples von 2000 aus, 2500 sind schon de luxe und "schnelle" Umfragen, z.B. nur mit einer Frage und einem Pro und Contra sind schon Umfragen ab 1000 / 1200 ziemlich zuverlässig.
Schönen Gruß!
PCM