diabetes (typ 2)

Hallo und Guten Abend - jap, stelle ich jetzt mal in "Verletzungen und Gesundheit" Bereich

Weiß jmd. wie das aussieht, wenn man sich nach jedem training (3-4 mal die woche) sich ne volle ladung dextrose (einfachzucker) gibt, sprich locker 1g/kg - z.b. bei nem 100kg bodybuilder. Kann man da nach jahren erkranken? Z.B. an diabetes? Oder ist das für den körper nur ein kurzer moment, der ihm nichts anhaben kann?

Bitte nur leute mit VIEL AHNUNG schreiben. Mutmaßungen sind hier fehl am platz. Am besten noch mit verlässlichen Quellen. Die Frage stelle ich mir schon lange, wäre also für eine Antwort sehr dankbar, da diese sehr... befreiend wäre mittlerweile :lol:



Kraftsport
 
A

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Re: diabetes (typ 2)
Jemand der sich Gedanken macht - gefällt mir :clap:

Solltest du in diesem Zusammenhang keine genetische Disposition (Veranlagung) haben, sprich ein völlig gesunder Mensch sein, dann brauchst du dir darum keine Sorgen machen. Warum?
Beim Typ 2 Diabetes besteht ein relativer Insulinmangel ausgelöst durch eine herabgesenkte Insulinsensitivität. Die Ursache ist auf ständig hohen Insulinspiegel begründet -> die Zellen werden immer "unempfindlicher" auf das Hormon. Der Ursprung allen Übels ist zu meist Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährung (und die Gene).
Nach dem Training giert unser Körper aber praktisch nach KHs (egal in welcher Form). Deshalb brauchst du dir zu diesem Zeitpunkt keine Sorgen machen.
Solltest du dennoch Bedenken haben: Es ist nicht Pflicht bzw. notwendig einfache KHs nach dem Trainig zuzuführen und 1g/kg Körpergewicht ist auch nicht erforderlich.

Edit: Ich denke, dass jemand der 6h wöchentlich Sport betreibt (Widerstandsdtraining, Cardio) und mit einem geringen KFA herumläuft, eine sehr geringe Gefahr hat an Diabetes zu erkranken.
 
wir in der Diätküche haben bei den Schulungen und Kochkursen für Gäste öftmals das Thema Diabetes. Im endeffekt ist es wie Void schon sagte, großteils aufgrund von Übergewicht, Bewegungsmagel, schlechte Ernährung.... die "heilung" bzw Besserung der Symptome liegt dementsprechend ebenfalls zum größten Teil in der Ernährung und Sport - beides hast/ machst du.

Die KH nach dem Training sind in gewisser Weise wohl immer eine Streitfrage: ich muss zugeben, ich konsumiere nur einen sehr geringen Anteil an KH nach dem Training. und diese bestehen bei mir aus langkettigen KH: Hafermehl, Dinkelmehl. das mach ich jetzt schon ein paar Jahre. inwiefern das positiv oder negativ ist, kann ich nicht sagen.
 
Es besteht immer die Gefahr dadurch an Diabetes zu erkranken,diese ist jedoch gering.Mein Diabetologe hat es mir mal so erklärt: Die Bauchspeicheldrüse muss wahnsinnige Arbeit leisten,sprich Insulin ausschütten.Wenn man diesen Vorgang über einen längeren Zeitraum hinweg herausfordert,kann es passieren,dass sie streikt,soll heissen sie entzündet sich.Das sind zum Teil waaaahnsinnige Schmerzen und es besteht die Gefahr Diabetiker zu werden.
Somit kann man sich das Vorgehen der Profis mit dem Umgang von exogenem Insulin erklären.Sie schützen dadurch ihre Bauchspeicheldrüse,ein besserer Nährstofftransport ist gewährleistet,da diese nicht über die Leber verstoffwechselt werden.Da dies jedoch unter "Doping" fällt keine weiteren Erläuterungen.
Zumal muss man sich bewusst sein,dass jeder kleiner Fehler im Umgang mit Slin tödlich enden kann!!!
 
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