Brauche TrainPlan der zum Cardio passt....

clarc

New member
und das meine ich ernst... will n paar kilos loswerden und mache daher mind. 3 mal die woche 45min cardio. vorneweg bisher nen "normalen" dreiersplit, aber das wird irgendwie zuviel. ich komm kaum noch aussem bett und bin die ganze zeit zerschlagen... ich brauche was "praktikableres", sorry für die blöde umschreibung aber iss leider so...

also denn mal her mit eurem geballten fachwissen ;)


thx

clarc
 
Klingt nach simplen Übertraining. Entweder mehr schlafen, oder weniger einheiten.
Bei geringer Kohlenhydratzufuhr ist allerdings eine gewisse Schlappheit durchaus normal.

wie machst dus bisher? cardio und gewichte an verschiedenen tagen? dann vllt das ganze mal ballen und nach der gewichte einheit das cardio einschieben.
ich hab in meiner letzten diät sechs tage 60min cardio gemacht und damals vier mal die woche ein verringertes gewichtstraining gemacht. ging gut.

edit: ist mir gerade eingefallen:
Das Problem kann auch ein ganz anderes sein. Eisenmangel. Ich hab (genau wie meine Mutter) nen Eisenmangel und war auch ne Zeitlang echt schlapp und müde. Beim Arzt wurden meine Blutwerte untersucht und der stellte fest, dass ich Eisenmangel hatte. - Das war zu ner Zeit, als ich beim Ringen noch etwas änergischer dabei war, also laaange her. :)
Als ich die Trainingseinheiten beim Sport (und Cardio) erhöhte, bemerkte ich wieder die gleich mattheit. hab mir einfach Eisentabletten besorgt und seitdem ist es auch weg. hab daran gar nicht gedacht, weil die dinger für mich selbstverständlich sind..
Einfach mal beim Arzt Bluttest machen. Dann weißt in der Hinsicht mehr.
 
ich teste zunächst mal die eisenzufuhr... vieleicht erledigt sich ja damit schon das müdigkeitsproblem...

greetz

clarc
 
wenn du was speck verlieren willst, heisst das nicht, dass du dein bb training umstellen musst.

es gibt kein masse oder definitionstraining.

Du behaeltst dein training bei machst vieleicht noch ein bisschen cardio, aber leichtes ohne schnaufen ohne keuchen.

Der rest geschiet einzig und allein ueber die ernaerung.
 
SkillPhill schrieb:
Der rest geschiet einzig und allein ueber die ernaerung.
generell ja richtig.
Ich stell allerdings während der def-phase (seit einer woche wieder dabei, hasse es jetzt schon :D ) mein training trotzdem auf mehr wdh um.
 
aus welchem grund?

wenn du ja weisst, dass es eigentlich keinen unterschied machst, ausser dass du an kraft verlierst?
 
SkillPhill schrieb:
aus welchem grund?

wenn du ja weisst, dass es eigentlich keinen unterschied machst, ausser dass du an kraft verlierst?
Wieso verliere ich bitte an Kraft, wenn ich mit mehr Wdh trainiere? Was ist da für ein Quatsch?
Aber zur Antwort: Um dem Körper andere Trainingsreize zu geben und Abwechlungs ins Training zu bringen. Über Jahre hinweg jede Woche das gleich zu machen, wäre schon ziemlich beschissen, ne.
 
LLPe schrieb:
Wieso verliere ich bitte an Kraft, wenn ich mit mehr Wdh trainiere? Was ist da für ein Quatsch?

Das ist kein Quatsch. Deine intramuskuläre Koordination verschlechtert sich, wenn du eine bestimmte Zeit nicht mit schweren Gewichten arbeitest.

Außerdem hättest du netter Fragen können...
 
SUPERDIM schrieb:
Außerdem hättest du netter Fragen können...
Ich könnte mich auch rosa anmalen und Zuckerguß über meinen nächsten Post gießen..

"wissenschaft. artikel zu Muscular adaptations in response to three different resistance-training regimens: specificity of repetition maximum training zones. Eur J Appl Physiol. 2002 Nov;88(1-2):50-60.)

Now, I will refer people to a study that was done comparing 3 different routines. (Campos GE, Luecke TJ, Wendeln HK, Toma K, Hagerman FC, Murray TF, Ragg KE, Ratamess NA, Kraemer WJ, Staron RS. Muscular adaptations in response to three different resistance-training regimens: specificity of repetition maximum training zones. Eur J Appl Physiol. 2002 Nov;88(1-2):50-60.) They used an 8-week high-intensity training program for the legs. Workouts were performed 2 days/week for the first 4 weeks and 3 days/week for the final 4 weeks. The subjects used one of three different regimens. The different training regimens were designed to be approximately equal in volume (resistance x repetitions x sets) with the rest periods between sets and exercises adjusted according to the strength-endurance continuum. Therefore, those individuals working on the high-rep end of the continuum performed fewer sets and had shorter rest periods compared with the other training groups.

The exercises were performed in the fixed order of leg press, squat, and knee extension. After warming up:

· The Low-Rep group used their 3-5RM for four sets with 3 min rest between sets and exercises.

· The Intermediate-Rep group used their 9-11RM for three sets with 2 min rest.

· The High-Rep group used their 20-28 RM for two sets with 1 min rest.
During the study, the resistance was progressively increased as subjects were able to perform more reps in order to ensure subjects were always using their true RM for each rep range.

So what happened? Did the type-I fibers increase most in the high-rep group? Did only the type-II fibers hypertrophy in the low rep group? If you believe you must do high reps for type-I fibers to grow and low reps for type-II fibers to grow then that’s exactly what should have happened!

On the other hand, if hypertrophy is a matter of load, and all fibers hypertrophy in response to increasing load, then hypertrophy should go up as load goes up. In other words the group that lifted the heaviest relative weight should have experienced the greatest amount of hypertrophy in ALL fiber types irrespective of the number of reps (within reason). And that is exactly what happened.

Here is a breakdown of the hypertrophy caused by each rep range. [Remember, each group trained to failure regardless of RM used so muscular fatigue was equal between groups.]

High-Rep (20-28RM)
Type-I
· pre = 3894 post = 4297 (10.3% increase)
Type-IIA
· pre = 5217 post = 5633 (8.0% increase)
Type-IIB
· pre = 4564 post = 5181 (13.5% increase)

Med-Rep (9-11RM)
Type-I
· pre = 4155 post = 4701 (13.1% increase)
Type-IIA
· pre = 5238 post = 6090 (16.3% increase)
Type-IIB
· pre = 4556 post = 5798 (27.3% increase)

Low-Rep (3-5RM)
Type-I
· pre = 4869 post = 5475 (12.4% increase)
Type-IIA
· pre = 5615 post = 6903 (22.9% increase)
Type-IIB
· pre = 4926 post = 6171 (25.3% increase)
Should this surprise anybody? No! Higher loads with equivalent volume leads to greater hypertrophy regardless of fiber type. It also doesn’t surprise me that these researchers were confused by the fact that the low rep group had as much or more hypertrophy that the other groups. They too have the idea cemented in their brain that you can’t use heavy weight to stimulate hypertrophy. The strength training dogma of the past has deeply influenced even the research community with regard to hypertrophy. This has done nothing but hinder their progress in understanding it because they end up designing studies on false premises.

http://www.coachr.org/tpjrs.htm ist ein guter link aber hier wird auch auf die kraftentwicklung eingegangen, entwicklung der typ i, typ IIa und typ IIb eingegangen."

Wie man sieht, gings um die Hypertrohpie, aber wir sind ja auch beim BB und nicht beim kraftsport.
Des weiteren bleibe ich dabei. Kraftverluste, wenn sie auftreten, die mehr eine Gewöhnungssache wären, sind innerhalb weniger Einheiten kompensiert. - Ich werd ja auch nicht um Jahre zurückgeworfen, wenn ich mal zwei Wochen nur joggen geh.

und mal ganz abgesehen davon, ist ein zyklisches Training, in dem dem Körper Phasen mit leichtere Belastung gegeben werden, ein wichtiger Aspekt auf lange Sicht.
 
LLPe schrieb:
Wie man sieht, gings um die Hypertrohpie, aber wir sind ja auch beim BB und nicht beim kraftsport.

Ganz genau. Wir reden aber von Kraft. Wenn man in 15-20 Bereich trainiert, verschlechtert sich dein 8RM, 5RM und dein 1RM wird drastisch fallen. Das meinte SkillPhil wohl mit seiner Aussage.

Des weiteren bleibe ich dabei. Kraftverluste, wenn sie auftreten, die mehr eine Gewöhnungssache wären, sind innerhalb weniger Einheiten kompensiert. - Ich werd ja auch nicht um Jahre zurückgeworfen, wenn ich mal zwei Wochen nur joggen geh.

Das kommt ganz drauf an. Um Kraftspitzen zu erreichen, reichen ein paar Einheiten beileibe nicht aus. Wettkampfvorbereitungen dauern in der Regel 8-14 Wochen.

Hat nichts mit Bodybuilding zu tun? Würde ich so nicht sagen. Als Bodybuilder fährt man nicht zum KDK-Wettkampf, aber um aufzubauen muss man stärker werden, in welchem Wdh.bereich auch immer.

und mal ganz abgesehen davon, ist ein zyklisches Training, in dem dem Körper Phasen mit leichtere Belastung gegeben werden, ein wichtiger Aspekt auf lange Sicht.

Hab ich nie bestritten. Man kann übrigends auch im Bereich 1-3 Wdh. leicht trainieren. Alles eine Frage der Intensität.
 
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