basen - säuren in der ernährung

Andy-X

New member
ich habs ja verschiedentlich schonmal angesprochen, dass mir von bekannten aus dem medizinischen bereich gesagt wurde, dass ein überschuss an säuren in der ernährung den körper schädigen würde

ich habe jetzt einen link gefunden, der das ganze unter lifestyle-medizinischen gesichtspunkten nochmal aufgreift: www.basenfasten.de

ich bin durchaus nicht der meinung der autoren, sondern möchte die frage nur nochmal zur diskussion stellen;

o-ton der autoren (vgl. den link oben):
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Nicht Alles was sauer schmeckt, ist auch sauer. Es kommt darauf an, wie es im Körper verstoffwechselt wird. Alles, was wir essen, wird in unserem Körper sauer oder basisch verarbeitet.

Wir sprechen vom Säure-Basen-Haushalt, der sich in einem Gleichgewicht befindet, wenn wir gesund sind. Um ein solches Gleichgewicht zu erhalten, sollte unsere Nahrung nur 20 - 30% Säurebildner enthalten.
Leider sind all die leckeren Dinge, die wir gewöhnlich verzehren, Säurebildner:
 Fleisch und Wurstwaren
 Milchprodukte
 Weißmehlprodukte
 Kaffee
 Süßigkeiten usw.
 Limonaden
 Alkohol
Wenn wir zu viel säurebildende Nahrung zu uns nehmen, dann scheiden wir diese Säuren zunächst aus: der Morgenurin reagiert dann sauer. Diese Säureausscheidung funktioniert aber nur bis zu einer gewissen Höchstmenge. Ist diese überschritten, dann werden die Säuren abgelagert - meist im Bindegewebe und die chronische Übersäuerung als Voraussetzung chronischer Erkrankungen nimmt ihren Lauf.

Was macht sonst noch sauer? Alle Negativen Gefühle wie:
 Stress
 Schlafmangel
 Bewegungsmangel
 Leistungssport
 Elektrosmog
 Geschäftsessen  Ärger
 Angst
 Wut

Was ist basisch ?
Obst, Gemüse... (...) Auch Sojaprodukte und Rohmilch sind basisch – sind aber während des Basenfastens nicht erlaubt, weil sie zu einer Entsäuerungskur nicht geeignet sind. Beide enthalten zu konzentriertes Eiweiß und belasten dadurch die Verdauung.


Was ist sonst noch basisch?
 Mittlere sportliche Betätigung (4-5 x pro Woche, je 30 - 45 Minuten)
 Wasseranwendungen wie Thermalanwendungen, Sauna, Hamam, Dauerbrausen.
 Alle Entspannungstechniken, auch Yoga und Meditation
 Alle Entgiftungstherapien
 Fasten
 Rhythmischer Lebenswandel
Entlastung, Entgiftung

Ziel des Basenfastens ist es, wie bei jedem Fasten, die Gewebe und den Stoffwechsel zu entlasten, den Körper von Eiweiss-, Toxin- und Fetteinlagerungen zu befreien.

Zudem sollen die Darmflora, ein Hauptbestandteil unseres Immunsystems, und indirekt auch das ganze Lymphsystem regeneriert werden.

Änderung der Essgewohnheiten

Die basische Fastenwoche kann für sie der Einstieg in eine grundlegende Änderung der Essgewohnheiten sein, die Ihrer Gesundheit länger als nur für eine Fastenwoche zugute kommt.

Sie werden feststellen, dass Sie während der Fastenwoche gar nicht hungern mussten, dass Sie sich wahrscheinlich sehr wohl dabei gefühlt haben und darüber hinaus viele neue schmackhafte Rezepte kennen gelernt haben. Viele Probleme, die sonst bei Ihnen nach Mahlzeiten aufgetaucht sind, wie etwa Völlegefühl, saures Aufstossen oder Blähungen, sind vielleicht plötzlich verschwunden, die Verdauung funktioniert besser!

Sie fühlen sich vitaler.
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ich lese aus dieser darstellung heraus, das fleisch bzw eiweiß doch zu großer säureansammlung in unserem körper führt, was - bedenkt man den hohen eiweißkonsum von bb - doch bedenklich zu sein scheint.

was ist eure persönliche erfahrung und meinung dazu?

so long
 
Jo, das mit der Übersäuerung hab ich auch schon gehört.
Einer bei mir im Studio labert immer davon.
Der meinte z.B. mal, dass er deswegen seine Proteinshakes nur mit O-Saft macht, weil O-Saft basisch ist und somit der hohen Säurebildung, verursacht durch das viele Eiweiss, entgegen wirkt.
Was daran stimmt weiss ich allerdings nicht...
 
Fast alles ist schädlich wenn man es in zu hohen Mengen zu sich nimmt ;)

Ich halte nichts davon glaubt auch nicht das Fleischsorten und Milchprodukte so viel Säure bilden, esse das Zeug ja auch nicht Tonnenweise.:rolleyes:
 
Meine Erfahrung dazu ist, dass ich bei hohem Eiweiskonsum, also so 2g/Kg fast immer höllisch sodbrennen bekomme, ist mittlerweile fast schon ein dauerzustand, den ich noch immer nicht im Griff habe :(
Passenderweise beziehe ich den größten Teil meines Proteins aus Milch und Fleisch (hauptsächlich Thunfisch und Wurst).

C U
 
Ich ess auch fast nur Milch und Fleisch um EW aufzunehmen.
Einzige Nebenwirkung bei mir ist Durchfall wenn ich mal zuviel des guten erwische (ab 180g EW). Oder vermehrte Schuppenbildung bei zuviel Milchprodukten.
Bin auch der Meinung das zuviel Ungesund ist, egal was.
 
sodbrennen habe ich eigentlich keins mehr, seitdem ich kaum mehr süsses (wg. dauerdiät) und kaum noch kaffee (wg. crea) esse, meine hauptsächliche proteinquelle sind eier und milcheiweiß, damit komme ich ganz gut zurecht, auch wenn ich über 1,5 g e / kg kgew gehe...

so long
 
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