the horror - the hyperstropher
der radius der bewegung ist auch abhängig davon, wie stark man die schultergelenke belasten will; je weiter desto intensiver - in meinen augen aber auch - desto besser...
klimmzüge sind für mich die absolute königsübung für den oberkörper, vergleichbar mit kniebeugen für den unterbau; sie formen einen schönen oberkörper, mann muss sich nur mal die ganzen geräteturner und zirkusseilartisten ansehen...
klimmzüge fordern eine reihe von oberkörper-muskeln, primär die lats, die bizeps und brustmuskulatur - ich habe nachher sogar mk im trizeps!
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meine ausführung: 2 sätze (jetzt nur noch breite), wichtig: möglichst wenig faxen mit dem restkörper machen (keine beine anziehen, rücken krümmen oder sowas, den körper einfach möglichst unbewegt gerade herunterhängen lassen, nur lats und arme schuften lassen!) sehr langsame bewegungen, aufwärts 5 sek, kinn über die stange - so hoch es irgendwie geht, abwärts 5 sek - soweit bis die lats fast vollständig gedehnt sind, aber nicht soweit, dass die muskeln entlastet sind (continous tension) und gleich wieder hoch... so komme ich auf etwa 70 sek...
das zweimal...
den letzten oben 15 sek halten
wichtig: va in der aufwärtsbewegung nicht "cheaten", dh zu schnell hochgehen, die kunst ist es, eine völlig gleichmäßige auf- und abwärts-bewegung zu erzeugen. ich halte eine 5/5 kadenz hier für anspruchsvoller als eine 4/2/4 (2 sek am höchsten punkt halten) weil halten leichter ist, als den körper zu bewegen!!! va daran kann man ohne ende feilen und die übung immer intensiver gestalten!
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klimmzüge hatten immer schon meinen vollsten respekt - es ist definitiv eine horror-übung ... jedesmal habe ich noch bammel vor dieser bekloppten übung.
aber es gilt: je horror - je hypertropher
(DIESEL`s Spruch)
so long