Anabolika/ Meinungen/ Nebenwirkungen

ACE5000

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Anabolika

hi

Ich wollte mal fragen was ihr von Anabolika haltet.
Ein Freund von mir ist überzeugt das es extrem hilft und keine Nebenwirkungen hat, jetzt hab ich im Internet aber vieles andere gefunden und wollte mich erkundigen was Anabolika wirklich macht und welche Nebenwirkungen es hat ( wenn es welche gibt )

Ace
 
A

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Re: Anabolika/ Meinungen/ Nebenwirkungen
AW: Anabolika

wen anabolika keine nebenwirkungen hätten, wären sie wohl nicht vom medikamenten und suchtmittelgesetz verboten, oder ?
 
AW: Anabolika

also ich glaub genau genommen ist der besitz zwar nicht, aber dafür der handel mit solchen substanzen per gesetz verboten, wird dann wie drogenhandel geahndet und es ist je nach menge auch mit einer freiheitsstrafe zu rechnen.

die nebenwirkungen sind:
kreislaufüberlastung, herzrasen, schlaflosigkeit, dauerhafte schädigung aller organe, bei oraler einnahme wird die leber extremst belastet, bei falscher verabreichung kanns bis zum herzstillstand führen und weiter senkt der anabolikakonsum deine körpereigene testosteronproduktion. Was so weit gehen kann dass du ohne anabolika kaum noch testosteron selbst produzieren kannst (schrumpfhoden) und vermehrt weibliche züge annimmst (busen) ... weitere folge impotenz
 
AW: Anabolika

anabolika is verdammt gefährlich!! lass die finger davon.
trainier lieber gscheit und iss ordentlich dann kommen die muskeln auch.
 
AW: Anabolika

kreislaufüberlastung, herzrasen, schlaflosigkeit, dauerhafte schädigung aller organe, bei oraler einnahme wird die leber extremst belastet, bei falscher verabreichung kanns bis zum herzstillstand führen und weiter senkt der anabolikakonsum deine körpereigene testosteronproduktion. Was so weit gehen kann dass du ohne anabolika kaum noch testosteron selbst produzieren kannst (schrumpfhoden) und vermehrt weibliche züge annimmst (busen) ... weitere folge impotenz

Das is ne Beispieldefinition von "schwammig" ;)

Aber lass es !
 
AW: Anabolika

Ein Freund von mir ist überzeugt das es extrem hilft und keine Nebenwirkungen hat

alles klar!!! :hihi:

kommt zwar von extremen missbrauch aber wenns einem das wert ist, hut ab!

steroide4_DW_Wissen_648941a.jpg
 
AW: Anabolika

Die Fotos sind das beste Abschreckungsbeispiel für Leute die
keine Ahnung von Anabolika haben.

Danke Zerpresser
 
AW: Anabolika

Kleine zusammenkopierte Zusammenfassung von Seiten, die Informieren.
für die googlecharts ;)

[FONT=Arial,Helvetica]Stimulanzien[/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Hierzu zählen Stoffgruppen, die die Aktivität des Zentralnervensystems stark stimulieren, z. B. Amphetamine, Kokain, Ephedrin und Koffein (in hohen Mengen; "normaler" Kaffeegenuss ist erlaubt). Als Aufputschmittel werden sie kurz vor oder während des Wettkampfs eingenommen. Sie steigern die motorische Aktivität, erhöhen die Risikobereitschaft und vertreiben die Müdigkeit, aber auch das Gespür für die natürliche Leistungsgrenze. Nach Einnahme von Stimulanzien gab es Todesfälle im Sport.[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica]Narkotika[/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Die Narkotika werden zur Unterdrückung des Muskelschmerzes eingenommen.[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica]Anabole Steroide[/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Diese Substanzklasse ist in der Wirkung dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron nahestehend und beeinflusst den Muskelaufbau. Die Zunahme der Muskelmasse und die euphorisierende Wirkung dieser Steroide ist die Ursache für eine massenhafte Verbreitung im Hochleistungs- und Fitnesssport (Bodybuilder).[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica]Beta-Blocker[/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Sie können in einigen Sportarten zur Beruhigung gezielt eingesetzt werden (z. B. Schießen, Golf). Für die meisten anderen Sportarten wirken diese Substanzen leistungshemmend, da sie die Herzfrequenz nachhaltig senken. Aus diesem Grund hat die Medizinische Kommission des IOC festgelegt, dass Beta-Blocker nur in den Nichtausdauersportarten überprüft werden.[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica]Diuretika[/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Sie werden in Sportarten eingesetzt, die (wie im Boxen, Gewichtheben etc) nach Gewichtsklassen gewertet werden. Mit der gezielten übermäßigen Entwässerung des Körpers wird auch Gewicht verloren. Außerdem können diese Medikamente dazu beitragen, durch Erhöhung der Harnmenge andere Dopingmittel zu verschleiern.[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica]Peptidhormone[/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1](Wachstumshormone) [/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]und analog wirkende[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Substanzen[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Im Vordergrund steht das Wachstumshormon Somatropin (Human growth hormon), das wie Anabolika auch über einen muskelaufbauenden Effekt verfügt, aber schwerer nachzuweisen ist.[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Das in den Nieren gebildete Hormon Erythropoetin (EPO) erhöht die Bildung der Erythrozyten und steigert dadurch die Sauerstofftransportkapazität.[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica]Blutdoping[/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Durch die Zufuhr von Eigenblut oder Fremdblut kann die
pfeil_rot.gif
Sauerstofftransportkapazität erhöht und somit die Leistung vor allem in Ausdauersportarten gefördert werden. [/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica]Stimulanzien[/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Mögliche Nebenwirkungen:[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]schwere Erschöpfungszustände, Zusammenbrüche, Übelkeit, Desorientierung; Herz-Rhythmusstörungen, Kreislaufversagen; völlige Erschöpfung bis hin zu Todesfällen[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica]Narkotika[/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Stimmungs- und Wahrnehmungsveränderung, Koordinationsstörungen; in Kombination mit Stimulanzien schwere Erschöpfungszustände[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica]Anabole Steroide[/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Leberschädigung, Beeinträchtigung des Fettstoffwechsels, Begünstigung von Arteriosklerose; Vergrößerung der Herzmuskelfaser bei Verringerung der Kapillardichte fördert das Herzinfarktrisiko[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Vermännlichungserscheinungen bei Frauen; Hodenverkleinerung und verminderte Spermienproduktion bei Männern; Erhöhung auch weiblicher Geschlechtshormone bei Männern, Verminderung bei Frauen (> Text)[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Bei Jugendlichen kann vorzeitiger Wachstumsstop eintreten; [/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Zunahme von Muskelverletzungen; auch von psychischen Problemen nach Absetzung von Anabolikapräparaten wird berichtet[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica]Beta-Blocker[/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Verminderung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch Senkung der Herzfrequenz; negative Wirkungen auf die Herzmuskulatur bei erhöhter Anstrengung[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica]Diuretika[/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Kreislaufregulationsstörungen; Kollaps; Muskelkrämpfe, Magen- und Darmstörungen[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica]Peptidhormone[/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-2](Wachstumshormone) [/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-2]und analog wirkende[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-2]Substanzen[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Somatropin (Human growth hormon): Anomales Wachstum von Knochen und inneren Organen (Akromegalie); Vergrößerung der Herzmuskelfaser bei Verringerung der Kapillardichte fördert das Herzinfarktrisiko (s. Anabolika); EPO: Verschluss von Kapillaren (bei Flüssigkeitsmangel)[/SIZE][/FONT] [FONT=Arial,Helvetica]Blutdoping[/FONT] [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Infektionsgefahr bei Transfusion von Fremdblut; Gefahr der unsachgemäßen Lagerung und Übertragung des Blutes sowie Überlastungen des Herz-Kreislaufsystems und metabolischer Schock. (Donike und Rauth, 1996)[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]"Davon müssen wir ausgehen, insbesondere in einigen Sportarten, in denen beispielsweise Ausdauer oder Kraft eine ganz besondere Rolle spielen. Aber wenn wir über Doping sprechen, müssen wir vermutlich über alle Anforderungsprofile im Sport sprechen und darüber, dass sich dort Athleten ständig in der Gefahr befinden, sich unerlaubter Mittel zu bedienen. Diese Mittel gibt es. Wir haben einen Markt mit leistungssteigernden Medikamenten, der weltweit wächst. Und wenn diese Medikamente frei zugänglich sind und ihr Nachweis nicht möglich ist, dann ist diese Gefahr im Hochleistungssport ständig gegeben."[/SIZE][/FONT]



[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]Beispiel Anabolika-Missbrauch[/SIZE] - [/FONT][FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]die künstliche Zufuhr von Testosteron, dem männlichen Sexualhormon. Es bewirkt die Zunahme roter Blutkörperchen, verbessert den Sauerstofftransport, erhöht die Leistungsfähigkeit; vor allem aber bildet sich mehr Muskelmasse bei gleichzeitiger Abnahme des Körperfetts. Anabolika sind die weltweit am meisten verwendeten Dopingmittel ... Und die Nebenwirkungen? Das Herz vergrößert sich – die Arterien aber nicht.[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]Das kann zum Herzinfarkt führen durch Unterversorgung des Herzmuskels, und zur Arteriosklerose durch Ablagerungen in den Blutgefäßen. Außerdem können Tumore in der Leber entstehen. Zudem verändern künstliche Sexualhormone das Geschlecht: die Brust der Frau geht zurück; die des Mannes wächst zu weiblichen Formen, während gleichzeitig seine Spermien abnehmen: er wird zeugungsunfähig. Das Nachweisverfahren von Dopingsubstanzen aus dem Urin ist kompliziert und aufwendig, weil die Mittel in anderer Konsistenz wieder ausgeschieden werden, als sie eingenommen wurden – der Körperstoffwechsel verändert sie. Deshalb muss zuerst eine Hydrolyse gemacht werden, die zur Aufspaltung der Moleküle führt. Das Zugeben eines organischen Lösungsmittels zum Testurin führt –nach einer längeren Prozedur – zur Reinigung und Konzentration und damit zum Nachweis von möglichen verbotenen Dopingmitteln.Die reduzierte Testsubstanz muss noch einmal chemisch verändert werden – für den eigentlichen Nachweis am Ende der Testreihe bleiben nur noch drei Mikroliter übrig. Aus diesen wenigen Tropfen ermittelt ein Massenspektrometer exakt die enthaltenen natürlichen – oder eben die synthetisch zugeführten Hormone. Diese Werte werden als grafische Signale auf den Bildschirm übertragen.[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Prof. Dr. Helmut Digel[/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]„Ein Athlet selber ist sicherlich dann verantwortlich, wenn er das in eigener Regie macht – ist ganz klar. Er muss natürlich die Strafe dann auch nachher ganz alleine austragen, selbst wenn er das mit Athleten und mit Trainern gemeinsam gemacht hat. Und deshalb ist ja auch immer eine Forderung gewesen, dass man versucht zu untersuchen, wer maßgeblich beim Dopingvergehen beteiligt gewesen ist - und dass man dann auch die Trainer bestraft und die Ärzte, wenn sie das gefördert haben."[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]Muskelzuwachs und die Stärkung von Sehnen und Gelenken verspricht die Substanz Somatropin, das Wachstumshormon; nachgewiesen bei Schwimmern, Leichtathleten und Bodybuildern. Das natürliche Hormon wird in der Hirnanhangdrüse gebildet und sorgt für Körperwachstum. Dabei produziert es unterschiedliche Formen. Das gentechnisch erzeugte Hormon hat jedoch nur eine einzige Form. Die Gabe des synthetischen Hormons führt bei gesunden Menschen zu mehr Muskelmasse einerseits – zu Herz- und Diabetes-Beschwerden andererseits. Vor allem aber wachsen Hände, Füße und Kiefer. Denn bei Erwachsenen können nur noch die Körperenden wachsen.[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Dr. Christian Strasburger, Medizinische Universitätsklinik, München[/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]"Langfristig hat diese Krankheit, die aufgrund von zuviel Wachstumshormonen zustande kommt, und die wir Akromegalie nennen, die Auswirkung, dass die Herzpumpfunktion schlechter wird. Die Patienten sterben leichter an Herz-Kreislaufversagen, sie kriegen vermehrt tumorartige Neubildungen im Darm, und das genau würde auch zutreffen, wenn man von außen, also künstlich Wachstumshormone auf Dauer in zu großer Menge zuführt."[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]Bis jetzt konnten Athleten unerkannt mit Wachstumshormonen dopen; der Nachweis war kaum möglich. Vor kurzem veröffentlichte das renommierte Wissenschaftsmagazin „Lancet" den erfolgreichen Abschluss nach 8-jähriger Forschungsarbeit an der Münchner Universitätsklinik: der endokrinologischen Arbeitsgruppe war – erstmalig – der Nachweis von Somatropin im Blutserum gelungen.[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]Wer sicher gehen will, bisher noch unerkannt zu bleiben, der arbeitet mit der neuen Zauberformel EPO. Das Hormon Erythropoetin – kurz EPO – entsteht in den Nieren und regt die Produktion roter Blutkörperchen an; das bedeutet mehr Energie durch bessere Sauerstoffreserven im Blut. Die Nebenwirkung: das Blut wird dickflüssig; das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt steigt.[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Prof. Dr. Wilhelm Schänzer, Deutsche Sporthochschule, Köln[/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]„[SIZE=-1]Das ist meiner Meinung nach das Dopingmittel der Gegenwart, weil es schlecht kontrollierbar ist. Sie können ihre Ausdauerleistung dadurch wahrscheinlich verbessern, und das ist natürlich ganz ideal für Leute, die dopen wollen. Früher wurde Blutdoping gemacht, das war eine aufwendige, komplizierte Methode, da musste Blut abgenommen werden, irgendwann musste es wieder zurückgebracht werden in den Körper, und das ist mit Gefahren verbunden. EPO ist in der Hinsicht weit einfacher zu handhaben, man kann es sich selber spritzen und so wie es aussieht, scheint es effektiv zu sein."[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]Sind wir mit diesen Mitteln und Möglichkeiten auf dem Weg zum Monster-Athleten, zur künstlich hochgezüchteten Leistungsmaschine?[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Prof. Dr. Wilhelm Schänzer[/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]„Zunächst einmal wird der positive Wert des Sports in einer unglaublichen Weise eingeschränkt. Der Sport wird in seiner Vorbildbedeutung für Kinder und Jugendliche in Frage gestellt und Eltern werden sich, wenn sie verantwortungsvoll sind, sehr genau die Frage stellen, ob sie ihre Kinder in einen Sport schicken, bei dem am Ende eine Doping-Karriere steht. Und wenn dies in der Tat unser Problem ist, dann begehen jene, die diesem Kulturgut schaden, Verbrechen. Und deswegen spreche ich auch in diesem Zusammenhang von Betrugsverbrechen, und ich glaube, dass man sich dafür nicht zu entschuldigen hat."[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]Werden die „sauberen" Athleten den Versuchungen der „Dopingfalle" langfristig widerstehen können ? ..."[/SIZE][/FONT]


[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]http://SPORTUNTERRICHT.de
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Zunehmend wird von Nebenwirkungen durch Anabolika in medizinischen Fachzeitschriften berichtet, wobei auf zahlreiche Todesfällen durch Herzinfarkte nach Anabolikaanwendung hingewiesen wird.
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]In der Regel sind hiervon Sportler betroffen, die Bodybuilding betrieben und über lange Zeiträume hohe Dosen an verschiedenen Anabolika appliziert hatten. Darüber hinaus wurden vergleichende Untersuchungen publiziert, wobei Bodybuilder, die Anabolika einnahmen und Bodybuilder, die keine Anabolika verwendeten, verglichen wurden.
Die wichtigsten Nebenwirkungen der Anabolika können wie folgt zusammengefasst werden:
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Allgemeine Nebenwirkungen:
Androgene und Anabolika wirken auf die Talgdrüsen der Haut, wobei deren Entwicklung und Aktivität beeinflusst wird. Sie fördern dabei u.a. auch die Ausbildung von Akne.
Eine verringerte Ausscheidung von Natrium bewirkt eine vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe und führt somit zu einer Zunahme des Körpergewichts.
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Schädigungen des Herz-Kreislauf-Systems:
Unter Anabolikaanwendung wird die Konzentration der Fetteiweiße mit hoher Dichte (HDL = high density lipoprotein) im Blutplasma erniedrigt, während die Fetteiweiße mit geringer Dichte (LDL = low density lipoprotein) sich erhöhen. Damit erhöht sich der Quotient aus LDL zu HDL, was als Risikofaktor zur Entstehung von Arteriosklerose bis hin zum Herzinfarktes angesehen wird.
In weiteren Studien wurde auf mögliche Veränderungen von Faktoren der Blutgerinnung, des Gefäßsystems und Schädigungen der Herzmuskelzelle hingewiesen, die bei Steroid-Benutzern im Vergleich zu Nicht-Benutzern das Risiko einer Thrombosegefahr erhöhen können.
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Herzhyperthrophie und Kapillarisierung:
Tagarakis und Addicks wiesen im Tierversuch an Mäusen deutliche Veränderungen am Herzmuskel durch Anabolikaanwendung nach. Dieses führte zu einer Hyperthrophie der Herzmuskelzelle, wobei eine verbesserte Kapillarisierung zur notwendigen
O2-Versorgung aber ausblieb. Bei sportlichen Höchstleistungen könnte somit eine Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff auftreten und zu Schäden führen.
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Leberschäden:
Werden Anabolika über längere Zeit angewendet, können irreversiblen Leberschäden ausgelöst werden.
Hierbei sollen 17-methylierte Steroide wie Methyltestosteron oder Stanozolol toxischer auf die Leberzellen wirken als nichtmethylierte Steroide wie Testosteron. Konsequenterweise werden heute für therapeutische Zwecke bevorzugt Testosteronverbindungen anstelle von 17-methylierten Steroiden angewendet.
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Virilisierungen (Vermännlichung) bei Frauen:
Alle Anabolika verursachen bei Frauen aufgrund der androgene Wirkungen Virilisierungen, die sich in Veränderungen der Stimme (irreversibel), des Behaarungsmusters, Störungen des Menstruationszyklus und einer Klitorishyperthrophie (irreversibel) bemerkbar machen. mehr
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]
Gynäkomastie beim Mann:
Eine Anabolikaanwendung über längere Zeit kann zu einer abnormalen Vergrößerung der Brust beim Mann (Gynäkomastie) führen. Es wird angenommen, dass aromatisierbare Anabolika im Stoffwechsel zu Estrogenen metabolisiert werden, die diese Wirkung auslösen.
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Beeinflussung des Längenwachstums bei Jugendlichen:
Anabolika können bei Jugendlichen das Längenwachstum beeinflussen, indem ein vorzeitiger Verschluss der Epiphysenfugen die Wachstumsphase verkürzt.
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[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Psychotrope Wirkungen
Zu den psychotropen Wirkungen der Anabolika gibt es zahlreiche Fallstudien und Selbstberichte, aber nur wenige nach wissenschaftlichem Standard durchgeführte Untersuchungen. Die Ergebnisse lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Psychotrope Effekte treten vor allem bei hohen Dosierungen der Anabolika (oberhalb der therapeutischen Dosen) auf. Während des Anabolikamißbrauchs kann es sowohl zu positiven (Euphorie, sexuelle Erregbarkeit, Energiebereitschaft) als auch zu negativen Veränderungen (Gereiztheit, Gefühlsschwankungen, Gewaltbereitschaft) der Stimmungslage kommen. Ebenso werden negative Einflüsse auf kognitive Faktoren wie Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit beschrieben. Fast alle Autoren berichten von Verhaltensänderungen in Richtung einer Steigerung der Aggressivität, und mehrere Fallstudien bringen schwere Gewaltverbrechen in Verbindung mit Anabolikaanwendung. In neueren Studien wird auf das mögliche Suchtpotential von Anabolika aufmerksam gemacht, das sich u.a. in Depressionen nach Absetzen von Anabolika äußert.
Das Ausmaß der psychotropen Effekte der Anabolika soll neben der Höhe der Dosierung, der Struktur des Anabolikums und der Dauer der Anwendung auch von der Persönlichkeitsstruktur des Mißbrauchers (Grundagressivität, psychische Erkrankungen, gleichzeitiger Alkohol- und Drogenabusus) und den Umgebungsbedingungen (Stressituation, Gruppendruck, Konsequenzen auf Verhaltensänderungen) abhängen.
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Allgemeine Gefahren durch Schwarzmarktpräparte:
Anabolika werden größtenteils illegal bezogen (Schwarzmarkt) und fördern demnach die Beschaffungskriminalität. Bei Injektions-präparaten besteht die Gefahr der Verwendung von nicht sterilen Spritzen (Übertragung von Hepatitis, Aids). Da Schwarzmarkt-produkte größtenteils Fälschungen sind, können falsche Wirkstoffe und auch falsche Dosierungen angewendet werden.
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Polymedikation:
In der Regel werden verschiedene Anabolika gleichzeitig angewendet. Eine zusätzliche Einnahme weiterer Medikamente wie z.B. Schmerzmittel, führt letztlich zu einer Polymedikation, deren Nebenwirkungen nicht bekannt sind.
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Krebsrisiko[/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Männliche Geschlechtshormone wie Testosteron sollen das Auftreten eines Leberzellkarzinoms begünstigen. Insbesondere scheint das Risiko bei der unkontrollierten Einnahme von männlichen Geschlechtshormonen zum Muskelaufbau (Anabolika) deutlich erhöht zu sein.
Die Geschlechtshormone Östrogen (nicht dopingrelevant) und Testosteron können das Wachstum von Prostata- und Brustkrebs fördern, wenn deren Gewebe Hormonerezeptoren aufweisen.
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Erhöhte Sterblichkeit bei Kraftsportlern, die Anabolika einnehmen:
Eine finnische Studie zeigt, dass männliche Kraftsportler (Powerlifting), die von 1977-1982 in Finnland zu den fünf Besten in den Klassen zwischen 82,5 und 125 kg zählten und verdächtig auf Anabolikamissbrauch waren, in den folgenden 12 Jahren eine 4-5fach höhere Sterblichkeit aufwiesen, als männliche Personen des gleichen Alters in der Normalbevölkerung.
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Link zum Abstract des Artikels in der National Libary of Medicine
(PubMed)
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]http://www.dshs-koeln.de/biochemie/rubriken/02_main.html
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AW: Anabolika

die Steroidakne kommt nich immer so extrem, und ich könnte wetten das die Beiden Jungs auf dem Bild, kein sauberen Stoff genommen haben und Zink wohl auch nich..
trotzdem empfehle ich clean zu bleiben :)
 
A

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Re: Anabolika/ Meinungen/ Nebenwirkungen
Hallo imported_Johnny,

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