fakt ist, dass es verschiedene gruppen von publikum gibt, die vor dem fernseher das duell verfolgt haben.
so kommt eine einfache sprache bei den jüngeren und ungebildeteren besser an; rhetorische leistungen kombiniert mit fakten und zahlen erreichen dem hingegen besser die akademiker und kritischen personen.
ganz guter indikator ist dafür meiner meinung nach die statistik vom handelsblatt, sonntags liegt schröder weit vorne und sobald montags die büros wieder gefüllt sind und die firmenbosse online gehen, relativiert sich die statistik (so war es zumindest vor zwei wochen).
nichtsdestotrotz muss ich zugeben, dass der kandidat der cdu (oder war es csu

) weitaus unsympathischer herüberkommt, da er sich sehr defensiv verhält und nur destruktiv die aussagen seines kontrahenten in frage stellt. ein bundeskanzler (der dann auch eine der wichtigsten und stärksten industrienationen auf diesem kontinent vertreten soll) sollte doch aber in seiner amtszeit auch agieren können und nicht nur reagieren oder?
p.s.: ich bin kein spd-sympathiesant, sondern bewerte in diesem post nur das auftreten der beiden kandidaten unabhängig von ihrer politischen gesinnung.
p.p.s.: ich bin auch kein illnerfr*u und christiansenfr*u sympathiesant, denn die einzige interessante info in den ~2stunden haben sie nicht genannt, welche consulting-firma hat denn nun die aussage gemacht?

ausserdem finde ich schwache frauen, die sich nicht durchsetzen können, zum
